In Berlin dürfen künfig auch die Grundschullehrer die Sprachlernbücher aus den Kitas nutzen - sofern die Eltern zustimmen. Mit der Weitergabe nur der Lerndaten und nicht der persönlichen Daten sei ein Weg gefunden worden, "das Interesse der Schule an den nützlichen Informationen und das Recht auf Datenschutz der Eltern in Einklang zu bringen", so Alexander Dix, Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in Berlin.

Die Grundschulen erhalten nur die Lerdokumentation und somit den letzten Teil des Sprachlerntagesbuchs. Die persönlichen Daten und Informationen über das Kind und die Familie bleiben bei den Eltern. Am Ende des ersten Schulhalbjahres bekommen die Eltern dann auch die Lerndokumentation zurück.

 

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Berliner Morgenpost vom 16.09.2014:
"Berliner Grundschulen dürfen Sprachlerntagebuch nutzen"
von Katrin Lange

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